Prof. Dr. med. Clemens Becker

(28.09.2018) Premiere vor dem EuGMS: Am Mittwoch, dem 10. Oktober 2018, werden in einem Pre-Conference Symposium erstmals die Ergebnisse der großen europäischen randomisiert-kontrollierten Interventionsstudie „Diagnostik und Prävention von funktionellen Einschränkungen bei Personen nach Renteneintritt durch den Einsatz von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien)“ – kurz PreventIT – präsentiert. Die Datenerhebung der dreiarmigen, multizentrischen, randomisiert kontrollierten Studie wurde erst jetzt im August 2018 beendet. Vorgestellt werden präventive Maßnahmen, die einen selbstständigen und aktiven Lebensstil fördern. Denn das System soll die frühzeitige Identifikation eines altersassoziierten funktionellen Abbaus ermöglichen und eine Verhaltensänderung hin zu einem aktiveren Lebensstil bewirken. Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Es wird allerdings um Anmeldung gebeten.

Umspannwerk Ost

(27.09.2018) Eine besondere Nacht in Berlin: Während des Arbeitsalltags oder auch während eines vollgepackten Kongresses bleibt das Gespräch mit Kollegen oft auf der Strecke. Nach zwei spannenden Tagen auf dem EuGMS-Kongress in Berlin ist deshalb am Donnerstagabend die ideale Gelegenheit, um sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Kongresspräsident Professor Jürgen M. Bauer lädt zum Social Dinner ein. Ausgesucht hat er dafür eine ganz besondere Location: Das festliche Abendessen findet im Umspannwerk Ost statt, einer Berliner Institution. Melden Sie sich jetzt online zum Social Dinner an, die Plätze sind begrenzt.

Broschüre Sturzprävention

(20.09.2018) Professor Dr. Clemens Becker, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart, hat gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Übungsprogramme und Informationsbroschüren entworfen, die aufzeigen, wie auch im Alter eine gute körperliche Fitness erhalten werden kann, um Verletzungen und Stürze zu vermeiden. Diese können kostenlos heruntergeladen werden und richten sich konkret an Patienten und deren Angehörige.
Zur Erinnerung: Bereits ab dem 50. Lebensjahr nehmen Balance, Muskelkraft, Ausdauer und Beweglichkeit ab, sodass mit zunehmendem Alter das Risiko steigt, zu stürzen und sich dabei zu verletzen. So werden derzeit in Deutschland jährlich mehr als 400.000 ältere Menschen nach einem Sturz im Krankenhaus behandelt, häufig wegen einer Hüftfraktur.

 Dr. Paul Gellert und DGGG-Präsidentin Professorin Susanne Zank

(19.09.2018) Den mit 2.500 Euro dotierten Margret-und-Paul-Baltes-Preis für Nachwuchswissenschaftler erhält dieses Jahr der Psychologe Dr. Paul Gellert vom Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft, Bereich Alternsforschung, der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ausgezeichnet wird er vor allem für die Vielfalt seiner gerontologischen Forschungsthemen mit dem Schwerpunkt der Versorgungsforschung. Die Ehrung fand im Rahmen des Gemeinschaftskongresses der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) an der Universität zu Köln statt.

EuGMS-Kongress-Präsident Professor Jürgen M. Bauer

(19.09.2018) Nach dem Kongress ist vor dem Kongress: Kaum ist der Gemeinschaftskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (DGGG) in Köln vorbei, steht schon das nächste Highlight für Altersmediziner an – der 14. Kongress der European Geriatric Medicine Society (EuGMS) vom 10. bis 12. Oktober im Berlin Congress Center. Erstmals findet die internationale Veranstaltung in Deutschland statt. Im Interview erklärt EuGMS-Kongresspräsident Professor Jürgen M. Bauer, Past President der DGG, warum es sich lohnt, zusätzlich zu diesem Großereignis in die Hauptstadt zu kommen – auch für die, die gerade erst ihre Heimreise aus Köln angetreten haben.

Professorin Dorothee Volkert und Professor Jürgen Bauer

(13.09.2018) Der mit 5.000 Euro dotierte Ehrenpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung geht in diesem Jahr an Professorin Dorothee Volkert (Foto). Am Institut für Biomedizin des Alterns der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat die Ernährungswissenschaftlerin seit 2009 eine Professur für Ernährung im Alter inne – die einzige in Deutschland. Ausgezeichnet wird sie für ihre hervorragende Forschungsarbeit zur Ernährungssituation älterer Menschen in Deutschland. Insbesondere gewürdigt wird ihr großes Engagement bei der Erstellung von Leitlinien zur Ernährungstherapie in der Geriatrie. Den Ehrenpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung hat Professorin Volkert im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) am 8. September 2018 in Köln überreicht bekommen.