Titelbild der ZGG

(25.04.2017) Sie lesen die Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie (ZGG), die gerade ihr 50-jähriges Bestehen feiert? Dann sollten Sie die Gelegenheit nutzen, dem Verlag Springer Medizin Ihre Meinung über die Zeitschrift mitzuteilen, um sie in Zukunft noch besser machen zu können. Redaktion und Herausgeber freuen sich über eine zahlreiche Teilnahme an der Leserbefragung.

Für die Umfrage können Sie entweder den Fragebogen ausfüllen, der Heft Nummer 3 beiliegt. Oder Sie nutzen die Möglichkeit, um bequem an der Online-Befragung der ZGG teilzunehmen. Mit etwas Glück gewinnen Sie ein iPad pro oder einen von zehn Büchergutscheinen. Machen Sie mit!

Dr. Walter Swoboda

(12.04.2017) Besser vorbereitet nach Mannheim: Wer vom 29. April bis 2. Mai als Teilnehmer auf den Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) fährt, sollte auf keinen Fall die „Programmübersicht Geriatrie" in seinen Unterlagen vergessen. Dr. Walter Swoboda, Chefarzt der Akutgeriatrie am Klinikum Main-Spessart in Marktheidenfeld, war so freundlich, auf 22 Seiten die wichtigsten Vorträge und klinischen Symposien aus Sicht des Geriaters zusammen zu stellen.

Auch Poster und Beiträge im Nachwuchsprogramm Chances sind in der Übersicht berücksichtigt. „Wir erkennen am DGIM-Programm ganz deutlich, dass die Geriatrie in der Inneren Medizin immer größere Beachtung findet“, sagt Swoboda. Über 70 Vorträge speziell zu geriatrischen Themen konnte er in diesem Jahr zusammenstellen.

Hier finden Sie die detaillierten Informationen zum 123. DGIM-Kongress. Auch die Übersicht zum Thema Geriatrie als PDF-Download steht hier bereit.

Logo DGG

(05.04.2017) Es ist aktuell eines der wichtigsten Anliegen der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG): Die Einführung eines spezialisierten Facharztes Geriatrie! Nun hat sich der Bayerische Hausärzteverband öffentlich dazu geäußert. Er sieht die hausärztlichen Allgemeinmediziner durch deren Ausbildung ausreichend qualifiziert, um dem älteren Patienten in jeder Hinsicht gerecht zu werden. Dem widerspricht der DGG-Vorstand in einer direkten Stellungnahme. Gerade die Versorgung alter, oft mehrfacherkrankter Menschen ist sehr komplex und daher auf Spezialisten angewiesen. Lesen Sie hier die Stellungnahme im Wortlaut:

„Aus Sicht der DGG besteht weiterhin der Bedarf, die geriatriespezifische Qualifikation der Ärzteschaft sachgerechter als bisher zu regeln. Sie hält daher weiterhin an der Einführung eines eigenständigen Facharztes Geriatrie fest.

Arzt und Ärztin

(03.04.2017) Hausärzte und Geriater streiten um den „Facharzt Geriatrie“

Um die Qualifikation der Ärzte zur Versorgung älterer und hochbetagter Patienten hat sich zwischen Hausärzteverbänden und der Deutschen Gesell­schaft für Geriatrie (DGG) ein Streit entzündet. „Der hausärztliche Allgemeinmediziner ist aufgrund seiner Ausbildung und seiner Tätigkeit bereits qualifiziert für die medizinische Versorgung älterer Menschen“, erklärte Dieter Geis, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes.

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50 Jahre ZGG

(28.03.2017) Es gibt allen Grund zum Feiern: Die Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie (ZGG) wird 50. „Es gibt keine vergleichbare Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum“, sagt Susanne Denskus, Managing Editor beim Heidelberger Verlag Springer Medizin, in dem die ZGG mit einer Auflage von 4.300 Exemplaren acht Mal im Jahr erscheint. Zum Jubiläum gibt es für die Leser drei ganz besondere Ausgaben. Eine davon erscheint im Dezember als von Geriatern gestaltetes Jubiläumsheft. Es soll unter anderem dargelegt werden, welche Entwicklungspotenziale es für die Geriatrie aktuell gibt. Diesem Schwerpunkt unter dem Titel „Geriatrie: Standards und Perspektiven“ wird mehr Umfang eingeräumt, als sonst üblich.

Prof. Dr. Hans Jürgen Heppner

(23.03.2017) Mehr als 20 Prozent der Menschen auf einer internistischen Intensivstation sind 80 Jahre alt und älter. Es sind klassisch geriatrische, multimorbide Patienten: Sie haben nicht nur ein internistisches Grundproblem, sondern eingeschränkte Mobilität, Verlust der Autonomie – möglicherweise sind es Patienten am Lebensende. „Dies ist eine spezielle Herausforderung, zu der sich die Geriatrie als Fachgesellschaft ganz klar bekennen muss“, sagt DGG-President-elect Professor Hans Jürgen Heppner (Foto). „Wir sind Internisten und Geriater und wir wollen bei der akuten Diskussion um die intensivmedizinische Versorgung von kranken geriatrischen Patienten mitreden und mitarbeiten!“
Er fordert, nicht nur die Internistische Intensivmedizin sondern vor allem die geriatrischen Besonderheiten in der Intensivmedizin nicht aus den Augen zu verlieren: „Die Position der Geriater auf den Intensivstationen muss gestärkt werden!“. Im Interview erklärt der Chefarzt der Geriatrie im Helios Klinikum Schwelm und Lehrstuhlinhaber an der Universität Witten/Herdecke, vor welchen Herausforderungen die Geriatrie und internistische Intensivmedizin nun stehen.