Dr. Björn Hegner

(06.09.2021) Der mit 1.000 Euro dotierte Bethesda Forschungspreis des Wissenschaftsforums Geriatrie 2021 geht an Dr. Björn Hegner, Chefarzt der Vitanas Klinik für Geriatrie Märkisches Viertel. Ausgezeichnet wurde eine veröffentlichte Forschungsarbeit mit dem Titel „mTORC1 und mTORC2 koordinieren die osteoblastische Differenzierung mesenchymaler Stromazellen durch differenzielle Einflüsse auf Zellschicksalsprogramme“. Unterstützt hat ihn dabei seine damalige Doktorandin Theres Schaub, heute Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zell- und Neurobiologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin. Die Ergebnisse der durchgeführten Studie, auf der die Veröffentlichung basiert, legen nahe, dass durch die Aktivitätssteigerung bestimmter molekularer Schalter altersbedingten Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose vorgebeugt werden könnten. „Damit hat diese Arbeit eine sehr hohe Relevanz für die Altersmedizin und diese Auszeichnung in höchstem Maße verdient“, sagte PD Dr. Alexander Rösler, Mitglied der Preis-Jury und Chefarzt am Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf, bei seiner Laudation beim Online-Kongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG).

Der neu gewählte Vorstand der DGG, September 2021

(03.09.2021) Die Mitglieder haben entschieden: Professor Dr. Rainer Wirth (Foto oben links) ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Die digital anwesenden Teilnehmer der Online-Mitgliederversammlung bestätigten gestern Abend die Kandidatur des President-elect zum Präsidenten. Die kommenden zwei Jahre wird der Lehrstuhlinhaber an der Ruhr-Universität Bochum und Direktor der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation am Marien Hospital Herne die Fachgesellschaft führen. „Ja, ich nehme die Wahl an und freue mich wirklich sehr, die bevorstehenden Herausforderungen unseres Faches und unserer Fachgesellschaft mit Ihnen zusammen anzugehen!“, so Wirth in der Mitgliederversammlung.

Prof. Heppner mit Postern

(27.08.2021) Die Poster-Serie der DGG zur Bedeutung der Altersmedizin ist ab sofort in einer genderkonformen Version abrufbar. „Mir ist es wichtig, auch in unserer Außendarstellung verstärkt auf eine geschlechterspezifische Ansprache zu achten“, sagt Hans Jürgen Heppner (Foto), Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). „Damit wollen wir natürlich dafür sorgen, dass Personen aller Geschlechter in den oft männlich geprägten Gesundheitsberufen sichtbarer werden. Wir wollen aber auch Patienten und Angehörige erreichen, die sich durch eine gendergerechte Sprache angesprochen fühlen – oder die dadurch selbst offener über Geschlechterrollen nachdenken“, so Heppner.

Dr. med. Rudolf Siegert

(13.08.21) Für die bedarfsgerechte Indikationsstellung sowie Leistungserbringung in der mobilen Rehabilitation sind jetzt neue Regelungen veröffentlich worden. Dabei geht es unter anderem um die Ausweitung von Zuweisungskriterien, eine verbesserte Behandlungsstrategie, eine flexiblere Leistungserbringung sowie die Einbeziehung des Lebens- und Wohnumfeldes. „Wir begrüßen diese neuen Empfehlungen zur mobilen Rehabilitation sehr und hoffen, dass es auf dieser Grundlage einen deutlichen Entwicklungsschub für den Ausbau von mobilen Reha-Angeboten bundesweit geben wird“, sagt Dr. Rudolf Siegert (Foto), Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Mobile Rehabilitation (BAG MoRe) sowie Leiter der DGG-Arbeitsgruppe „Mobile Geriatrische Rehabilitation“. Das Thema wird am 4. September im Rahmen eines Symposiums beim Onlinekongress der DGG erörtert. Am Standort der Mobilen Reha Bremen wird es am 22. Oktober zudem wieder ein Gründerseminar geben.

Cover des Kodierhandbuch Geriatrie 2021

(05.07.2021) Auch in diesem Jahr legt der Bundesverband Geriatrie wieder eine leicht verständliche, praxisnahe Unterstützung für die tägliche Kodierung vor. Das komplett aktualisierte Tool sorgt für Klarheit in der Prüfpraxis, vermittelt weiterführende Informationen und verdeutlicht strukturelle Zusammenhänge und Überlegungen im Fallpauschalensystem. „Therapeutische Teams können mit dem Kodierhandbuch Geriatrie 2021 den täglich erforderlichen Aufwand minimieren, um die erbrachten Leistungen in der Behandlung geriatrischer Patientinnen und Patienten fach- und sachgerecht abzubilden“, sagt Projektleiterin Jessica Kappes vom Bundesverband Geriatrie. Die 12. Auflage wurde mit Blick auf die Entwicklungen der ICD-10-GM, der Operationen- und Prozedurenschlüssel sowie der Deutschen Kodierrichtlinien aktualisiert. Insbesondere greift sie die jüngsten leistungsrechtlichen Veränderungen auf und bringt diese in einen praxisnahen, geriatriespezifischen Kontext.

Grafik zur Anzahl der Weiterbildungsberechtigten

(17.06.2021) Die Zahl der Weiterbildungsberechtigten im Fach Geriatrie ist weiter gestiegen! Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hat bei den einzelnen Landesärztekammern nachgefragt: Aktuell sind 743 Ärzte in Deutschland zur Weiterbildung befugt, im vergangenen Jahr waren es 726 Ärzte. Eine komplette Übersicht gibt es im aktualisierten DGG-Verzeichnis der Weiterbildungsberechtigten. „Die Nachfrage nach einer fundierten und umfassenden geriatrischen Weiterbildung steigt langsam, aber stetig an“, sagt Dr. Michael Meisel, Weiterbildungsbeauftragter der DGG sowie Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Geriatrie am Diakonissenkrankenhaus Dessau.