Stapel Papier mit Brille und Stift

(06.06.2018) Die Zahl der Weiterbildungsberechtigten im Fach Geriatrie ist leicht gestiegen! Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hat bei den einzelnen Landesärztekammern nachgefragt: Aktuell sind 682 Ärzte in Deutschland zur Weiterbildung befugt, im vergangenen Jahr waren es 679 Ärzte. Eine komplette Übersicht gibt es im aktualisierten DGG-Verzeichnis der Weiterbildungsberechtigten. „Die Nachfrage nach einer fundierten geriatrischen Ausbildung steigt stetig an“, sagt Dr. Michael Meisel, Weiterbildungsbeauftragter der DGG sowie Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Geriatrie am Diakonissenkrankenhaus Dessau.

Dr. Mathias Pfisterer, Quelle: AGAPLESION ELISABETHENSTIFT Darmstadt

(23.05.2018) Jetzt wählen gehen: Vom 24. Mai bis 6. Juni 2018 wird die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen für die nächsten fünf Jahre gewählt. Geriater waren bisher noch nie Teil der Versammlung – doch das soll sich nun ändern: Erstmals tritt die Liste „Ärztinnen und Ärzte pro Alter“ an, mit sieben Kandidaten, um sich explizit für die Altersmedizin stark zu machen. Spitzenkandidat ist Privatdozent Dr. Mathias Pfisterer (Foto), Chefarzt der Klinik für Geriatrische Medizin und Zentrum für Palliativmedizin/Institut für Hospiz- und Palliativforschung am Agaplesion Elisabethenstift in Darmstadt. Wir sprachen mit dem Leiter der Arbeitsgruppe Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) darüber, warum Altersmediziner endlich in der Kammer vertreten sein sollten, und welche Signalwirkung das auf Bundesebene haben könnte.

Auswertung Presseclipping

(23.05.2018) Mehr Abdrucke, mehr Anfragen, mehr Zugriffe – die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) bringt sich mit ihren Themen definitiv ins Gespräch. Nach der Auswertung des Presseclippings von 2017 sowie einem Rückblick auf die Zugriffszahlen der DGG-Homepage freut sich der Vorstand über sehr gute Ergebnisse. „Wir sind sichtbar!“, resümiert DGG-Präsident Professor Jürgen M. Bauer. „Gleichzeitig dürfen wir uns vor allem jetzt nicht mit dem Erreichten zufriedengeben, sondern müssen uns noch aktiver für die Kommunikation unserer Anliegen im Bereich Geriatrie engagieren! Denn JETZT haben wir gute Kontakte zur Presse. JETZT werden wir als Experte und Ansprechpartner geschätzt.“

 Privatdozent Dr. Matthias Schuler

(16.05.2018) Das ist auffällig: Ungefähr sechs von zehn Bewohnern einer Altenpflegeeinrichtung leiden unter Schmerzen. „Ältere Menschen äußern ihren Schmerz aber viel seltener als jüngere, weil sie häufig glauben, dass er zum Alter dazugehört“, sagt Privatdozent Dr. Matthias Schuler, Mitglied des gemeinsamen Arbeitskreises „Schmerz und Alter“ der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Schmerzgesellschaft sowie Chefarzt der Klinik für Geriatrie und Palliativmedizin am Diakonissenkrankenhaus Mannheim. Damit Pflegekräfte und Ärzte Schmerzen bei Heimbewohnern besser erkennen, einschätzen und schließlich auch behandeln können, hat eine interdisziplinäre Expertengruppe eine S3-Leitlinie zum Thema „Schmerz-Assessment bei älteren Menschen in der vollstationären Altenhilfe“ entwickelt. Im Interview spricht Schuler mit uns über die wesentlichen Inhalte der Leitlinie sowie über die Herausforderungen von Pflegekräften und Ärzten.

Professor Roland Hardt

(09.05.2018) Die Herzinsuffizienz ist ein Krankheitsbild, dessen Prävalenz mit steigendem Alter sehr stark zunimmt. Im Gegensatz zu jüngeren leiden ältere Patienten jedoch häufig unter weiteren Erkrankungen – dies gilt es insbesondere bei der medikamentösen Behandlung zu berücksichtigen. In der überarbeiteten Nationalen Versorgungsleitlinie Herzinsuffizienz werden neuste wissenschaftliche Erkenntnisse dazu berücksichtigt und Geriatern wertvolle Informationen zum Versorgungsalltag an die Hand gegeben. Aufgrund einiger neuer medizinischer Erkenntnisse war eine Überarbeitung der ursprünglichen Fassung aus 2009 dringend notwendig geworden. Über die Neuerungen der Leitlinie haben wir mit Professor Roland Hardt gesprochen. Er ist Leiter der Arbeitsgruppe Kardiologie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und Leiter der Abteilung Geriatrie im Zentrum für Allgemeinmedizin und Geriatrie der Universitätsmedizin in Mainz. Hardt hat die Interessen der Geriater bei der Leitlinienüberarbeitung eingebracht.

DGIM-Kongress 2018

(02.05.2018) Insgesamt 8.100 Teilnehmer kamen im April zum Internistenkongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) nach Mannheim. Zu den Hauptthemen machte der DGIM-Vorsitzende Professor Cornel C. Sieber die Altersmedizin, aber auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachberufen, die Pflege, Bewegung und Infektiologie. In mehr als 1.300 Vorträgen, 280 Symposien und vielen weiteren Fortbildungsformaten referieren rund 1.600 Experten. Mit dem Kongress endet der Vorsitz des DGIM-Präsidenten Sieber, sein Nachfolger ist Professor Claus Vogelmeier, Direktor der Klinik für Innere Medizin – Schwerpunkt Pneumologie – an der Universitätsmedizin Marburg.