Aktuelle Meldungen
Die Boomer versorgen – Millionen Krankenhausfälle vermeiden: „Geriatrie schützt vor Pflegeflut!“
Schonungslos zeigt der heute veröffentlichte AOK-Krankenhaus-Report: Viele Kliniken sind schlecht vorbereitet und schon jetzt personell unterbesetzt, wenn durch die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer-Generation die Zahl der hochaltrigen und oftmals pflegebedürftigen Patientinnen und Patienten deutlich steigt. „Wir brauchen eine strukturell andere Organisation der Versorgung Hochaltriger vor und nach einem Krankenhausaufenthalt. Sonst werden zukünftig die Klinikkapazitäten nicht mehr ausreichen, um alle versorgen zu können“, prognostiziert Professor Markus Gosch (Foto links), Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Eine Lösung: Mehr medizinisches Personal mit altersmedizinischen Kompetenzen außerhalb von Kliniken, um Betroffene besser in Praxen, Pflegeeinrichtungen oder zu Hause versorgen zu können. „Die Geriatrie schützt vor einer Pflegeflut in den Kliniken“, sagt Gosch. Schon jetzt ließen sich nach einer Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) 1,4 Millionen pflegesensitive Krankenhausfälle pro Jahr vermeiden.
30 Jahre EAMA: Kommen Sie zur Jubiläumstagung nach Zeist. Jetzt anmelden!
Feiern Sie mit uns das 30-jährige Jubiläum der European Academy for Medicine of Ageing (EAMA)! Kommen Sie vom 26. bis 27. Juni zur Jubiläumstagung nach Zeist in den Niederlanden. „Nutzen Sie die einmalige Chance, wenn wir zusammen mit vielen ehemaligen Akademie-Teilnehmenden 30 Jahre exzellente geriatrische Ausbildung feiern und gleichzeitig die Zukunft der Altersmedizin gestalten“, sagt Professorin Katrin Singler, Weiterbildungsbeauftragte der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und Vorstandsmitglied der EAMA. Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich Ihren Platz bei diesem einzigartigen Jubiläumsevent! Alle Infos gibt es unter: www.eama.eu/en/30-years-anniversary
Versorgungsbedarf identifizieren: Beratungen der Arbeitsgruppe Geriatrie und Palliativmedizin in Bielefeld
Wie genau muss ein GPS-Tool weiterentwickelt werden, damit es den palliativen Versorgungsbedarf bei geriatrischen Patientinnen und Patienten verlässlich identifiziert? Darüber haben jetzt Mitglieder der Arbeitsgruppe Geriatrie und Palliativmedizin bei einem Präsenztreffen am Evangelischen Klinikum Bethel in Bielefeld diskutiert. Ergebnisse will die fachgesellschaftsübergreifende AG der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) jetzt aufbereiten und im September beim Geriatrie-Kongress in Weimar präsentieren.
Update der S3-Leitlinie zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) widmet der Geriatrie eigenen Schwerpunkt
Die veröffentlichte Neuauflage der S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) ist vor allem für die Altersmedizin ein echter Zugewinn: „Sie ist eine der wenigen Leitlinien mit dezidierter Adressierung der Geriatrie in einem eigenen substantiellen Schwerpunkt-Kapitel. Das hat eine große Bedeutung, wenn man sich vor Augen führt, dass mehr als 20 Prozent der Betagten eine pAVK haben – sie ist also eigentlich eine Alterskrankheit”, sagt Dr. Christoph Ploenes (Foto), Chefarzt im Fachzentrum für Angiologie der Schön Klinik Düsseldorf und Leiter der Arbeitsgruppe Gefäßerkrankungen/Angiologie bei der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Stellvertretend für die Fachgesellschaft hat er zusammen mit Dr. Hartmut Görtz neueste wissenschaftliche Erkenntnisse geprüft und die relevanten Ergebnisse im Kapitel „Die pAVK in der Geriatrie“ zusammengefasst. Hier werden konkrete konsentierte Empfehlungen gegeben im Umgang mit älteren Patientinnen und Patienten mit einer pAVK, die aufgrund der besonderen Situation – wie zum Beispiel Gebrechlichkeit (Frailty) – teils stark von sonstigen Standardempfehlungen abweichen. Insgesamt waren 23 Fachgesellschaften an dem wissenschaftlichen Werk beteiligt, das zunächst bis September 2029 gültig ist.
Jahrestagung des Wissenschaftsforums Geriatrie ein voller Erfolg – Schon jetzt Termin für 2026 vormerken!
Viele Neuigkeiten und ausreichend Zeit für Diskussionen: Die Jahrestagung des Wissenschaftsforums Geriatrie (WfG) war erneut ein voller Erfolg. 16 Expertinnen und Experten sind jetzt für zwei Tage im Berliner Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) für einen kurzweiligen Mix aus Vorträgen, Keynotes, Posterpräsentationen und Erfahrungsaustausch zusammengekommen. „Das war ein wertvoller Diskurs unter wissenschaftlich arbeitenden Geriaterinnen und Geriatern, die ihr Netzwerk untereinander dadurch auch nochmal stärken konnten“, sagt WfG-Sprecher Professor Olaf Krause, Chefarzt im Zentrum für Medizin im Alter des Diakovere Henriettenstifts Hannover.
Konsultationsphase: Bis 9. April neue S3-Leitlinie „Delir im höheren Lebensalter“ kommentieren
Jetzt teilnehmen und kommentieren: Die neue S3-Leitlinie „Delir im höheren Lebensalter“ ist noch bis zum 9. April zur öffentlichen Konsultation auf der AWMF-Website verfügbar. „Die Beteiligung von möglichst vielen Expertinnen und Experten ist relevant, um letztendlich mithilfe der neuen Empfehlungen den Austausch und die Verbesserung der Versorgung von älteren Menschen mit Delir zu fördern“, heißt es seitens der Autorinnen und Autoren. Entstanden ist die transsektoral umsetzbare, interdisziplinär-interprofessionelle Leitlinie zu Delir-Prävention, -Diagnostik und -Therapie beim alten Menschen unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP) sowie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Hier geht es zur Leitlinien-Kommentierung.
BÄK Curriculum Geriatrische Grundversorgung

Neues Kursangebot für Hausärztinnen, Neueinsteiger in die Geriatrie und alle Interessierten ab 18. April!
→ Details und Buchung
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