Eröffnung des EuGMS-Kongress durch Kongresspräsident Jürgen Bauer

(11.10.2018) Was für ein Erfolg: Der EuGMS-Kongress ist gestern mit insgesamt 1.741 Teilnehmern aus 64 Ländern in Berlin gestartet. 126 Teilnehmer kommen aus Deutschland. „Wir freuen uns wirklich sehr, dass der europäische Geriatrie-Kongress erstmals in Deutschland stattfindet und wir einen solch großen Zuspruch erhalten“, freut sich Kongresspräsident Professor Jürgen M. Bauer. „Dies verdeutlicht, dass die Geriatrie international weiter an Bedeutung gewinnt und wir auf die richtigen Themen gesetzt haben.“

Fahnen am Eingang

(11.10.2018) Hochkarätige Vorträge, intensive Diskussionen mit internationalen Geriatrie-Experten, eine spannende Eröffnungsvorlesung von Jack Rowe und eine gelungene Welcome Reception – der EuGMS-Kongress in Berlin brummt. Erste Impressionen gibt es in unserer Bildergalerie!

Professor Hans Jürgen Heppner, President-elect der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG)

(09.10.2018 ) Mindestens einer von drei Patienten im Krankenhaus ist älter als 70 Jahre – Tendenz steigend. Besonders für Rettungsdienste, Notaufnahmen und Intensivstationen stellen Menschen in der letzten Lebensphase eine besondere Herausforderung dar. Geriatrische Patienten würden dort oft nicht optimal versorgt, kritisiert Professor Hans Jürgen Heppner (Foto), Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und Chefarzt der Klinik für Geriatrie am Helios Klinikum Schwelm. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat die DGG zum zweiten Mal eine Arbeitsgruppe Notfall- und Intensivmedizin ins Leben gerufen. Welchen Themen und Projekten sie sich widmen soll, erklärt AG-Sprecher Heppner im Interview.

Junge Hände helfen alten Händen

(02.10.2018) Mit der raschen Zunahme alterstraumatologischer Versorgungsstrukturen steigt die Notwendigkeit, Pflegende auf die Herausforderungen und Aufgaben im Umgang mit dieser Patientengruppe vorzubereiten und diesbezüglich weiterzubilden. Zu diesem Zweck initiierte das europäische Fragility Fracture Network (FFN) im vergangenen Jahr ein Projekt zur Entwicklung eines Kerncurriculums für Pflegende in der alterstraumatologischen Versorgung. Dieses wird nun erstmals in einem Satellitenworkshop auf dem EuGMS-Kongress am 10. Oktober in Berlin vorgestellt.

Foto (von links): Professor Dr. Ulrich Liener, Professor Dr. Clemens Becker, Prof. Ursula Lehr, Professor Dr. Joachim Windolf, Professor Dr. Jürgen M. Bauer

(28.09.2018) Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) haben heute auf einer Pressekonferenz in Berlin das Weißbuch Alterstraumatologie vorgestellt. Es führt die wichtigsten Schritte einer guten Versorgung von älteren Patienten mit Knochenbrüchen auf. Kern der Behandlungsempfehlungen ist die Zusammenarbeit von Unfallchirurgen und Altersmedizinern in einem multiprofessionellen Team. Damit lässt sich laut einem aktuellen Studienergebnis die Sterblichkeit älterer Patienten nach einem Oberschenkelhalsbruch um mehr als 20 Prozent senken. Daher fordern beide Fachgesellschaften unter anderem die Übernahme ihrer Empfehlungen in die Regelversorgung. „Aufgrund der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen rasanten Zunahme von Altersbrüchen müssen auch die Strukturen in der Alterstraumatologie mitwachsen“, betont DGU-Präsident Professor Dr. Joachim Windolf, Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie der Universitätsklinik Düsseldorf.

Prof. Dr. med. Clemens Becker

(28.09.2018) Premiere vor dem EuGMS: Am Mittwoch, dem 10. Oktober 2018, werden in einem Pre-Conference Symposium erstmals die Ergebnisse der großen europäischen randomisiert-kontrollierten Interventionsstudie „Diagnostik und Prävention von funktionellen Einschränkungen bei Personen nach Renteneintritt durch den Einsatz von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien)“ – kurz PreventIT – präsentiert. Die Datenerhebung der dreiarmigen, multizentrischen, randomisiert kontrollierten Studie wurde erst jetzt im August 2018 beendet. Vorgestellt werden präventive Maßnahmen, die einen selbstständigen und aktiven Lebensstil fördern. Denn das System soll die frühzeitige Identifikation eines altersassoziierten funktionellen Abbaus ermöglichen und eine Verhaltensänderung hin zu einem aktiveren Lebensstil bewirken. Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Es wird allerdings um Anmeldung gebeten.