Dr. med. Gabriele Röhrig-Herzog, MPH

(28.03.2018) „Anämie beim älteren Menschen ist keine normale Alterserscheinung, sondern gehört abgeklärt“, sagt Dr. Gabriele Röhrig (Foto), Leiterin der Arbeitsgruppe Anämie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und Oberärztin im Medizinischen Versorgungszentrum Medicum Köln Ost, wo sie gerade das Zentrum für spezialisierte geriatrische Diagnostik (ZGD) aufbaut. Zusammen mit drei weiteren Wissenschaftlern aus Köln, Hamburg und Mannheim hat sie nun die Belege dafür zusammengetragen, dass bei älteren Patienten dieselben Grenzwerte für Blutanalysen gelten wie bei jüngeren Patienten. In den vergangenen Jahrzehnten gab es nur wenige Datenanalysen von peripheren Blutwerten bei älteren Menschen. Es wurde daher lange Zeit darüber diskutiert, ob bei dieser Patientengruppe andere Grenzwerte für die Diagnose einer Anämie herangezogen werden müssten und die Anämie-Prävalenz im höheren Lebensalter nur aufgrund „falscher“ Grenzwerte vermeintlich hoch erschiene.

Grafik zur Nennung von "Geriatrie"

(28.03.2018) Besser vorbereitet nach Mannheim: Wer vom 14. bis 17. April als Teilnehmer auf den Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) fährt, sollte auf keinen Fall die „Programmübersicht Geriatrie“ in seinen Unterlagen vergessen. Dr. Walter Swoboda, Chefarzt der Klinik für Geriatrie und Innere Medizin am Klinikum Main-Spessart in Marktheidenfeld, war so freundlich, auf 43 Seiten die wichtigsten Vorträge und klinischen Symposien aus Sicht des Geriaters zusammenzustellen.

Logo der Hans und Ilse Breuer-Stiftung

(28.03.2018) Aktiv gegen Alzheimer: 1.700 Euro im Monat, dazu ein jährlicher Pauschalbetrag in Höhe von 1.000 Euro – das bieten die Promotionsstipendien der Hans und Ilse Breuer-Stiftung. Noch bis zum 31. Juli können sich Studierende naturwissenschaftlicher Fächer wie Biologie, Biochemie oder Chemie, aber auch der Human- und Tiermedizin auf bis zu drei Stipendien bewerben.

Pflegerin hiflt alter Frau nach Sturz

(21.03.2018) Neue Ansätze zur Sturzprävention und zur Bewegungsförderung: Das bietet am 20. und 21. April 2018 die dritte nationale Tagung der Bundesinitiative Sturzprävention (BIS) im Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart. Experten aus zahlreichen Bereichen wie Rehabilitations- und Pflegeforschung, Sport und Geriatrie bringen Sie in Workshops und Fachvorträgen auf den neuesten Wissensstand. Gesundheitspolitische Innovationen, neue Programme zu Präventionsangeboten, aber auch evidenzbasierte Konzepte werden vorgestellt.

Logos von DGG und DGHO

(21.03.2018) Der mit 10.000 Euro dotierte Preis „Geriatrische Onkologie“ wird in diesem Jahr als Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler ausgeschrieben. Die Auszeichnung wird für eine herausragende wissenschaftliche Publikation oder ein Forschungsprojekt aus dem Bereich der geriatrischen Onkologie (Diagnostik, Therapie, Gesundheitsförderung, Prävention, Rehabilitation) vergeben. Mit dem Preis sollen insbesondere jüngere forschende Kollegen in der Geriatrie und Onkologie angesprochen werden, die das 45. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Ausgelobt wird der Preis von der Arbeitsgruppe Geriatrische Onkologie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO). Bewerbungen können bis zum 30. Juni eingereicht werden.

Privatdozentin Dr. Katrin Singler, Vorstandsmitglied der EAMA

(14.03.2018) In ihrer Funktion als Netzwerk-Mediziner im Spannungsfeld vieler Disziplinen ist die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung für Geriater besonders wichtig. Vor allem für Führungskräfte spielt dabei nicht nur Fachwissen eine Rolle, gefragt sind auch andere Kompetenzen, etwa im Projektmanagement oder im Kommunikationsverhalten. Dafür lohnt sich durchaus auch der Blick in andere Länder. Eine Bildungseinrichtung, die diese Aspekte miteinander verbindet, ist die European Academy for the Medicine of Ageing, kurz EAMA. Privatdozentin Dr. Katrin Singler, Vorstandsmitglied der EAMA sowie Mitglied der DGG-Arbeitsgruppe "Notfall- und Intensivmedizin", sprach mit uns über die Ziele der Akademie und die Vorteile für Geriater.