Professor Rainer Wirth

(07.02.2022) Professor Rainer Wirth (Foto) hat einiges vor im ersten Jahr als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Er hat der Fachgesellschaft einen Fünf-Punkte-Plan verordnet, um die Herausforderungen der Geriatrie wissenschaftlich und politisch zu begleiten. „Neben der anhaltenden Corona-Pandemie gibt es noch viele weitere Themen, die für alte und hochaltrige Patienten relevant sind“, so Wirth, Direktor der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation am Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum. Dazu zählt: die Behandlungsergebnisse von alterstraumatologischen Patienten durch die strukturierte Zusammenarbeit mit Unfallchirurgen zu verbessern. Zudem wird er nun zum dritten Mal in Folge den Jahreskongress der DGG federführend mitorganisieren. Im Interview spricht er darüber, was ihn und den Vorstand seit der Wahl im September beschäftigt hat, wo er politische Maßnahmen für notwendig hält – und er spricht natürlich darüber, welche Ziele die Fachgesellschaft mit Hilfe der aktiven Mitglieder in 2022 erreichen sollte.

Lohfert Stiftung Logo

(03.02.2022) Gemeinsam für mehr Gesundheit: Modelle und Technologien zur Verbesserung der Erreichbarkeit, Aufklärung und Beteiligung in der gesundheitlichen Versorgung – so lautet das Ausschreibungsthema für den Lohfert-Preis 2022. Dr. Regina Klakow-Franck, Fachärztin für Gynäkologie und stellvertretende Leiterin des IQTIG (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen), übernimmt erneut die Schirmherrschaft für den mit 20.000 Euro dotierten Förderpreis. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2022.

Professorin Katrin Singler

(24.01.2021) Von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) empfohlen und von renommierten Altersmedizinerinnen und -medizinern verfasst: In 16 interaktiven Kurseinheiten, die die häufigsten Themenkomplexe in der Geriatrie abbilden, kann mit dem Online-Basiskurs Geriatrie Fachwissen erweitert, aufgefrischt und vertieft werden – am Computer und auch per App am Smartphone. Herausgeberin Professorin Katrin Singler (Foto), bereichsleitende Oberärztin der Klinik für Innere Medizin 2, Schwerpunkt Geriatrie, an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg, erklärt im Interview, wem der neue Online-Basiskurs einen Mehrwert bietet und wie er inhaltlich sowie strukturell aufgebaut ist.

Logo der Hans und Ilse Breuer-Stiftung

(24.01.2022) Aktiv gegen Alzheimer: Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung vergibt insgesamt fünf Sonderpreise im Gesamtwert von 15.000 Euro für herausragende Publikationen im Forschungsbereich Demenz. Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchsforscher – Doktoranden oder Post-Doktoranden. Berücksichtigt werden Originalarbeiten in Form von Aufsätzen, deren Online- oder Printerscheinungsdatum nachweislich im Zeitraum zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 31. Dezember 2021 liegt. Bewerbungsschluss ist in wenigen Tagen am 31. Januar. Bewerben Sie sich jetzt!

Kalenderblatt mit Pin-Nadeln

(21.01.2021) Teilnehmer wie Veranstalter internationaler Kongresse nutzen inzwischen mit Freude die Vorteile von digital-analog-gemischten Veranstaltungen, neudeutsch „Hybrid“. Ohne Reisezeit und -kosten von überall her an Kongressen in Deutschland und im Ausland teilzunehmen ist einerseits bequem für die Besucher und lässt andererseits viel höhere Teilnehmerzahlen zu. Vor Ort mit Kollegen ins Gespräch zu kommen und sich gegenüber zu sitzen ist ein besonderer Zustand geworden, der dem Austausch eine eigene Qualität verleiht. Im neuen Jahr können Sie beides erleben! Also: Termine vormerken!

Prof. Dr. Rainer Wirth

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Pandemie führt nicht nur zu vielen Infektionen, sondern hinterlässt auch erhebliche Kollateralschäden. Einer dieser Kollateralschäden ist leider auch die Tatsache, dass wir den für September 2022 an der Universität Halle geplanten gemeinsamen Jahreskongress kurzfristig sowohl zeitlich wie auch örtlich umplanen mussten. Als Folge der Pandemie kam es zu zeitlichen Verschiebungen bei geplanten Bauarbeiten am Hörsaalgebäude der Universität Halle, die jetzt nachgeholt werden müssen, sodass im nächsten September dort leider gebaut wird. Aus diesem Grund musste die Universität Halle kurzfristig ihre Gastgeberschaft für unseren gemeinsamen Kongress absagen. So plötzlich Alternativen zu finden ist nicht einfach, da die meisten Räumlichkeiten, die in einem zusammenhängenden Gebäude circa 1000 Besucher fassen können, in der Regel mehr als ein Jahr im Voraus ausgebucht sind. Auch viele potenzielle Terminkollisionen mit anderen Kongressen müssen berücksichtigt werden. Prof. Simm, Frau Laurisch von Aey und ich haben in den letzten Wochen mit Hochdruck an einer alternativen Lösung gearbeitet. Diese ist nun gefunden.