Professor Clemens Becker

(06.12.2021) Zukunftsthemen von Geriatrie und Gerontologie will ab sofort der neue Blog Geri-Wecker aufgreifen. Auf Initiative von Professor Clemens Becker (Foto), bis vor kurzem Chefarzt der Abteilung für Geriatrie und der Klinik für Geriatrische Rehabilitation des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart, soll dieses Forum dem schnellen Informationsaustausch und der Meinungsbildung unter Experten dienen. „Alle Altersmediziner sind herzlich eingeladen, sich mit Fachbeiträgen an der Online-Diskussion zu beteiligen. Ich freue mich, wenn wir auf diese Weise eine Basis für relevante Zukunftsthemen aufbauen, über die wir uns dann schneller als in Fachzeitschriften üblich austauschen können“, sagt Becker. Er beschäftigt sich nun mit dem Themenfeld der digitalen Geriatrie am Universitätsklinikum Heidelberg.

Angela Aey

Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie trauert um Frau Angela Aey (Foto, privat), die nach kurzer, schwerer Krankheit am 28.11.2021 im Alter von 61 Jahren völlig unerwartet und viel zu jung verstorben ist.

Seit dem gemeinsamen Kongress der DGG und der DGGG im Jahr 2014 und der Betreuung der Geschäftsstelle ab 2015 war Frau Aey mit ihrem Team ein verlässlicher und kompetenter Partner. Frau Aey war eine von uns hochgeschätzte Persönlichkeit, die sich durch Organisationtalent, Zuverlässigkeit, Verbindlichkeit und Professionalität auszeichnete. Für ihr Mitarbeiterteam war sie eine verantwortungsvolle Chefin mit viel Herz.

Wir werden Frau Aey in bester und dankbarer Erinnerung behalten.
Unser Beileid und unser Mitgefühl gelten ihrer Familie, ihren Freunden sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Aey Congresse GmbH.

Der Vorstand der DGG

Bild Prof. Dr. Christine von Arnim

(01.12.2021) Feierstunde in Göttingen: Professorin Christine von Arnim, Leiterin der Arbeitsgruppe Neurologie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), hat im Oktober ihre öffentliche Antrittsvorlesung gehalten. Unter dem Titel „Mit Herz und Hirn gesund ins Alter“ hat die Direktorin der neuen Abteilung Geriatrie an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) einen Blick auf die Schwerpunkte der Altersmedizin und ihre Herausforderungen geworfen. „Ich freue mich wirklich sehr, dass sich unser Fach an den Kliniken weiter etabliert. Damit schaffen wir die beste Grundlage für die Versorgung älterer und hochaltriger Menschen in den Regionen“, sagt Christine von Arnim.

Frau am Tapeziertisch

Seit 1. Dezember 2021 ist die Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie unter der folgenden Adresse zu erreichen:

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e. V.
Geschäftsstelle
An der Wuhlheide 232 A
12459 Berlin

Telefonnummer, Fax und E-Mail-Adresse bleiben natürlich bestehen:

Tel.: 030 / 52 13 72 75
Fax: 030 / 52 13 72 72

E-Mail: geschaeftsstelle@dggeriatrie.de

Professor Dr. Tino Prell

(04.11.2021) Die medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat mit Professor Dr. Tino Prell (Foto) ihren ersten Professor für Geriatrie berufen. Er hat zum 1. September seinen Dienst angetreten und besetzt eine Brückenprofessur in Kooperation mit dem Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis. „Im Alter sind die gesundheitlichen Probleme oft vielschichtig und jeder Mensch hat unterschiedliche Erwartungen und Wünsche. Daher wird eines unserer Ziele sein, das Selbstmanagement unserer Patientinnen und Patienten zu stärken, um so die Selbstständigkeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter zu sichern. Dies baut auf meinen bisherigen Arbeiten im Bereich der Versorgungsforschung auf: die Medikamentenadhärenz und die Lebensqualität“, sagt Tino Prell.

(03.11.2021) Die Grippezeit beginnt – und vor allem ältere Patienten sind durch Influenzaviren gefährdet. Für sie gibt es positive Nachrichten: „Dies ist die erste Saison in Deutschland, in der Menschen über 60 Jahre mit dem neuen Hochdosis-4-fach-Influenzaimpfstoff geimpft werden können. Dieser hat eine höhere Wirksamkeit als der zuvor empfohlene Standard-Impfstoff“, erklärt Dr. Anja Kwetkat (Foto), Direktorin der Klinik für Geriatrie am Universitätsklinikum Jena und Leiterin der Arbeitsgruppe Impfen bei der DGG. Nicht nur Älteren rät die Expertin zur Grippeschutzimpfung, sondern allen Menschen, die sich impfen lassen können. Nur so lässt sich auch die Verbreitung von Grippeviren erschweren – und damit eine mögliche doppelte Infektionswelle aus Grippe und Corona.