Foto (von links): DGG-Kongresspräsident Prof. Dr. Hans Jürgen Heppner, Professor Gerald Kolb, Vorsitzender des Preiskomitees, Preisträgerin Eva-Luisa Schnabel, DGGG-Kongresspräsidentin Ursula Müller-Werdan

(10.09.2018) Den mit 2.000 Euro dotierten DGG-Preis zur Förderung der interdisziplinären Altersforschung erhält in diesem Jahr die Psychologin Eva-Luisa Schnabel vom Psychologischen Institut und Netzwerk Alternsforschung an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Sie wird für ihren wissenschaftlichen Beitrag „Altersdiskriminierung im Akutkrankenhaus?“ ausgezeichnet. Ihre Arbeit ist in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Heidelberg entstanden. Darüber hinaus pflegt das Projekt eine intensive Kooperation mit dem Institut für Deutsche Sprache in Mannheim. Im Rahmen des Gemeinschaftskongresses der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Köln nahm Frau Schnabel die Preisurkunde von Professor Gerald Kolb, Vorsitzender des Preiskomitees und Geriater am Bonifatius Hospital Lingen, sowie den beiden Kongresspräsidenten Professorin Dr. Ursula Müller-Werdan und Professor Hans Jürgen Heppner entgegen.

Neuer Vorstand der DGG

(11.09.2018) Die Mitglieder haben entschieden: Professor Dr. Hans Jürgen Heppner ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Die anwesenden Mitglieder bestätigten gestern in der alle zwei Jahre stattfindenden Vorstandswahl die Kandidatur des President-elect zum Präsidenten. Die kommenden zwei Jahre wird der Lehrstuhlinhaber an der Universität Witten/Herdecke und Chefarzt der Geriatrischen Klinik und Tagesklinik des HELIOS Klinikums Schwelm die Fachgesellschaft führen. „Ich freue mich auf diese wirklich sehr spannende und zudem herausfordernde Aufgabe. Ja, ich nehme die Wahl an!“, so Heppner in der Mitgliederversammlung.

ZGG Cover

(23.08.2018) Mehr Abdrucke, mehr Erwähnungen, höhere Sichtbarkeit – die Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie (ZGG) etabliert sich weiter als fachlich-wissenschaftliches Sprachrohr. Das zeigt die Veröffentlichung des aktuellen Journal Impact Factors. „Geriatrische und gerontologische Themen nehmen aufgrund der demografischen Entwicklung zunehmend Raum in der Fachpresse, aber auch in beachtlichem Maße in der Publikumspresse ein“, sagt Susanne Denskus, Managing Editor beim Heidelberger Verlag Springer Medizin, in dem die ZGG mit einer Auflage von 4.300 Exemplaren achtmal im Jahr erscheint. Der Impact Factor der Fachzeitschrift stieg von 0,885 in 2016 auf 1,16 in 2017. „Wir freuen uns über dieses deutliche Signal“, sagt Professor Jürgen Bauer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). „Die ZGG hat sich etabliert und ich kann Fachkollegen nur ermutigen, die Zeitschrift verstärkt für wissenschaftliche Publikationen zu nutzen.“

Andrea Kuphal, Sekretär im dreiköpfigen Vorstand der DGATP

(03.08.2018) Spezialisierung in der Nische: Seit Sommer 2017 gibt es die Deutsche Fachgesellschaft Aktivierend-therapeutische Pflege e.V., kurz DGATP. Wofür sie genau steht, welche Schnittstellen es zur Geriatrie gibt, und warum sich eine Mitgliedschaft in dieser noch jungen Organisation lohnt – darüber sprachen wir mit Andrea Kuphal, Sekretär im dreiköpfigen Vorstand der DGATP und Pflegedirektorin der Fachkliniken für Geriatrie in Radeburg. Ein Jahr nach der Gründung zieht sie eine erste Bilanz.

Dr. Mathias Pfisterer

(25.07.2018) Es ist geschafft: Die Liste „Ärztinnen und Ärzte pro Alter“ hat bei der Wahl zur Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen 164 Stimmen auf sich vereinen können – und damit für die kommenden fünf Jahre einen sicheren Platz in dem Gremium. Spitzenkandidat Dr. Mathias Pfisterer ist zufrieden: „Noch nie waren Geriater Teil dieser Versammlung. Das ändert sich jetzt endlich und wir werden uns explizit für die Altersmedizin stark machen“, sagt Pfisterer, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Medizin und des Zentrums für Palliativmedizin/Institut für Hospiz- und Palliativforschung am Agaplesion Elisabethenstift in Darmstadt. „Die Wahl in Hessen kann jetzt auch eine Signalwirkung für andere Bundesländer oder auf Bundesebene haben“, so der Mediziner, der die Arbeitsgruppe Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) leitet.

Hier lesen Sie unser Interview mit Dr. Mathias Pfisterer vor der Landesärztekammer-Wahl: „Der Geriatrie eine Stimme geben“.

Professorin Ursula Müller-Werdan(DGGG) und Professor Hans Jürgen Heppner (DGG)

(12.07.2018) Der Countdown läuft: Bis zum Gemeinschaftskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) sind es nur noch wenige Wochen. Unter dem Motto „Vielfalt des Alterns: biomedizinische und psychosoziale Herausforderungen“ wird die mit Spannung erwartete Großveranstaltung vom 6. bis 8. September 2018 an der Universität zu Köln stattfinden. Neben Professorin Ursula Müller-Werdan von der DGGG hat Professor Hans Jürgen Heppner (DGG) die Präsidentschaft für diesen Kongress inne. Im gemeinsamen Interview verraten die beiden, welche neuen Formate und Weiterentwicklungen es geben wird, wie die Qualität der eingereichten Arbeiten zugenommen hat und auf welche Keynote-Speaker sich die Teilnehmer freuen können.