Kongresspräsident Professor Cornel Sieber

(11.04.2018) In wenigen Tagen geht es los und die Teilnahme für Geriater lohnt sich besonders: Am 14. April 2018 startet die 124. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) im Mannheimer Congress Center Rosengarten. Vier Tage lang werden rund 8.000 Internisten unter dem Leitthema „Innere Medizin – Medizin für den ganzen Menschen“ intensiv über ihr Fachgebiet diskutieren und sich miteinander austauschen. Besonders attraktiv ist die bedeutende Veranstaltung in diesem Jahr für Geriater: Dafür sorgt Kongresspräsident Professor Cornel Sieber (Foto), Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie am Krankenhaus Barmherzige Brüder in Regensburg sowie Direktor des Instituts für Biomedizin des Alterns der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der zudem als erster Geriater überhaupt den Vorsitz der DGIM innehat. Wir sprachen mit dem engagierten Altersmediziner über die Situation und Entwicklung seines Fachgebietes in Deutschland, den geriatrischen Schwerpunkt beim Kongress und warum es lohnt, sich dort – auch noch kurzfristig – anzumelden.

Professorin M. Cristina Polidori

(07.03.2018) Die stärkere Vernetzung von Geriatern im In- und Ausland, die Unterstützung der klinischen Forschung sowie die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern – das sind die Ziele des Wissenschaftsforums Geriatrie (WfG). Seit einem Jahr ist Professorin M. Cristina Polidori (Foto) Vorsitzende des WfG. Zeit für eine erste Bilanz: Polidori leitet die Klinische Altersforschung an der Klinik II für Innere Medizin der Uniklinik Köln. Ihr besonderes Anliegen ist es, das geballte Know-how des Wissenschaftsforums vor allem für junge Geriater verfügbar zu machen. Mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) will Polidori nun eine Bestandsaufnahme der Geriatrie in Europa vorlegen. Im Interview spricht die Forscherin über die bisherige Arbeit des Wissenschaftsforums Geriatrie und den Start einer groß angelegten multizentrischen Studie.

rivatdozent Dr. Michael Drey, Bereichsleiter Akutgeriatrie der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV des Uniklinikums München

(07.02.2018) Altersbedingter Muskel- und Funktionsabbau, also Sarkopenie, ist ein häufig auftretendes Phänomen in der geriatrischen Praxis. Bisher gab es keinen speziellen Diagnoseschlüssel für dieses komplexe Krankheitsbild in Deutschland. Das hat sich zum Jahresbeginn geändert. Seit dem 1. Januar kann der sogenannte ICD-Code "M62.50" zur Bestimmung verwendet werden. Der Schlüssel ist aufgeführt im Katalog "ICD-10-GM Version 2018" des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). Privatdozent Dr. Michael Drey (Foto), Bereichsleiter Akutgeriatrie der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV des Uniklinikums München, war maßgeblich an dieser wichtigen Einführung beteiligt. Im Interview spricht er darüber, was der neue Diagnoseschlüssel für die tägliche Arbeit des Geriaters, des Hausarztes und auch für den Patienten bedeutet.

DGG-President-elect Professor Hans Jürgen Heppner

(31.01.2018) Heute startet die Anmeldephase des größten Kongresses für Geriater und Gerontologen im deutschsprachigen Raum. Erwartet werden am Veranstaltungsort Köln mehr als 1.000 Teilnehmer, darunter hochkarätige Mediziner aus der ganzen Welt. Veranstaltet wird die Jahrestagung gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG). Das zentrale, vielversprechende Kongressthema ist "Vielfalt des Alterns - biomedizinische und psychosoziale Herausforderungen". DGG-President-elect Professor Hans Jürgen Heppner ist neben Professorin Ursula Müller-Werdan von der DGGG Tagungspräsident. Im Interview sprach Heppner über den aktuellen Stand der Planungen, erste Kongressthemen und Programmpunkte, den perfekten Austragungsort Köln und seine Wünsche an alle DGG- und DGGG-Aktiven, die zum Gelingen des Gemeinschaftskongresses beitragen können.

Dr. Anja Kwetkat, Chefärztin der Klinik für Geriatrie am Uniklinikum Jena und Leiterin der AG Impfen

(17.01.2018) Wir sind mitten in der kalten Jahreszeit – und damit inmitten der Grippe-Saison. Insbesondere für ältere Menschen bietet sich hier eine spezielle Schutzimpfung an. Die Arbeitsgruppe Impfen der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) rät Hausärzten, sich speziell mit den Impf-Anforderungen dieser Zielgruppen auseinanderzusetzen. „Hausärzte stehen hier häufig vor der Frage, welcher Impfstoff der hilfreichste ist. Das Alter und die Multimorbidität des Patienten spielen dabei eine große Rolle“, sagt Dr. Anja Kwetkat, Chefärztin der Klinik für Geriatrie am Uniklinikum Jena und Leiterin der AG Impfen (Foto). „Zudem wurde gerade von der Ständigen Impfkommission eine neue Influenza-Impf-Empfehlung publiziert.“