Dr. Norbert Andrejew

(19.10.2016) Dr. Norbert Andrejew, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin III, dem Zentrum für Altersheilkunde am Klinikum Crailsheim, ist neuer Vorsitzender der AG Alterstraumatologie. Der bisherige Stellvertreter übernimmt das Amt von Dr. Andreas Leischker, der bereits im vergangenen Jahr verlauten ließ, als AG-Leiter ab Herbst 2016 nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Neuer Stellvertreter ist Dr. Jürgen Bludau, Chefarzt der Geriatrie am DRK Klinikum Hachenburg.

Der Schwerpunkt der AG wird weiterhin die Arbeit an Musterbehandlungspfaden für alterstraumatologische Zentren sein. „Die in der AG erarbeiteten Behandlungspfade haben sich für die  Einrichtungen, die eine Zertifizierung anstreben, als hilfreich erwiesen. Die regelmäßige Überarbeitung steht also weiter an“, weiß der neue AG-Leiter Dr. Norbert Andrejew. Ebenfalls auf der Agenda stehen weiterhin das Erfassen von Fortbildungskonzepten, Behandlungsstrukturen und natürlich das Vernetzen der AG Mitglieder.

Junge Frau alte Dame Glas Orangensaft

(05.10.2016) Management-Update der DGG-Arbeitsgruppe Dysphagie: Neue Studienergebnisse geben Aufschluss über erhebliche Applikationsfehler von Medikamenten bei Patienten mit Dysphagie. Damit hat sich die DGG-Arbeitsgruppe Dysphagie um Leiter Dr. Martin Jäger aus Dortmund beschäftigt. Oropharyngeale Dysphagie (OD) ist ein weit verbreitetes und mit dem demogaphischen Wandel zunehmend häufiger auftretendes Krankheitsbild, das einen unabhängigen Prädiktor lebensbedrohlicher Komplikationen darstellt und mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko assoziert ist.

Foerderpreis 2016

(29.09.2016) „Zahnärzte lernen das Altern kennen – die berufsgruppenspezifische Sensibilisierung durch den Gero-Parcours“ – mit diesem Posterbeitrag sicherte sich Frau Dr. Angela Stillhart den zum zweiten Mal ausgelobten Förderpreis für Interdisziplinäre Altersforschung. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. „Wie der Name schon sagt, dient dieser Preis der Förderung der Interdisziplinarität der Forschung und der Translation von Forschungsergebnissen aus dem Bereich der Altersforschung“, erläuterte Prof. Dr. Dr. Gerald Kolb bei der Preisverleihung. „Ich freue mich deshalb sehr, einen so gelungenen Beitrag aus der Alterszahnmedizin auszeichnen zu dürfen!“ In seiner Funktion als Vorsitzender des Preiskomitees übergab Kolb den Förderpreis stellvertretend an Frau Prof. Ina Nitschke, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für AlterszahnMedizin e. V. und Leiterin der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin an der Universität Zürich.

Preistraeger Posterpreis 2016

(29.09.2016) And the winner is Düsseldorf! Frau Dr. Niloofar Ale-Agha und Kollegen wurden auf dem gemeinsamen Jahreskongress von DGG und DGGG in Stuttgart mit dem ersten Posterpreis ausgezeichnet. Ihr Poster „Mitochondrial function of Telomerase Reverse Transcriptase in cardiovascular aging“ setzte sich gegenüber den insgesamt 120 weiteren Postern in 13 verschiedenen Kategorien durch. Ale-Agha präsentierte Ergebnisse ihrer jüngsten Erkenntnisse, die sie auf dem Gebiet der Molekularen Alternsforschung am Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung der Universität Düsseldorf gewinnen konnte. 1.000 Euro sind mit dem Gewinn des ersten Posterpreises verbunden.

Lissabon

(28.09.2016) Nur noch eine knappe Woche bis zum nächsten großen Kongress! Vom 5. bis 7. Oktober treffen sich Geriater und andere Experten des geriatrischen Teams aus ganz Europa in Lissabon, um die aktuellen Entwicklungen des Faches zu diskutieren und den länderübergreifenden Austausch zu pflegen. Bislang haben sich Teilnehmer aus 54 Nationen angemeldet. Das Motto: “Discovering new ways in the World of Geriatrics” – kommen Sie nach Lissabon und entdecken Sie mit!

Hier können Sie das prä-finale Programm herunterladen.

Alle Informationen zum Kongress finden Sie unter: www.eugms.org

Copyright Foto: Turismo de Lisboa / www.visitlisboa.com

Foto Tabletten

(22.09.2016) Wie lässt sich verhindern, dass potenziell inadäquate Medikamente für unabhängig lebende Senioren verschrieben werden? Mit dieser Frage haben sich sieben Mediziner im Rahmen einer dreijährigen Forschungsarbeit beschäftigt. Koordiniert wurde das Projekt von PD Dr. Ulrich Thiem, ehemaliges Mitglied im DGG-Vorstand und Chefarzt der Klinik für Geriatrie im Geriatrie-Zentrum Haus Berge in Essen. Er hat die Ergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Studie jetzt im Rahmen des gemeinsamen DGG/DGGG-Kongresses in Stuttgart vorgestellt. Die Erkenntnis: Die Intervention war wohl zu schwach. Es konnten keine nennenswerten Verbesserungen für die Patienten gemessen werden. „Noch wissen wir also nicht, wie wir das Problem der potenziell inadäquaten Medikation am besten in den Griff bekommen.“

Mit der RIME-Studie („Reduction of potentially Inappropriate Medication in the Elderly”) wollten die Wissenschaftler herausfinden, wie sich potenziell inadäquate Medikation bei noch selbstständig lebenden Senioren in hausärztlicher Behandlung reduzieren lässt. Lange wurde das Problem in Deutschland nicht wissenschaftlich untersucht. Erst seit 2010 gibt es mit PRISCUS eine Negativliste an Medikamenten, die älteren Menschen nicht verschrieben werden sollten. „Wir wissen aber noch nicht, was passiert, wenn wir diese Empfehlungen konsequent anwenden. Nur weil ein Medikament, das auf der Liste steht, vermieden wird, muss es dem Betroffenen nicht gleichzeitig besser gehen“, sagt Thiem.